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9.11.2008 von admin.
Die Besonderheiten der Femto-Lasik gegenüber klassischer Lasik - Bei der derzeit gebräuchlichsten Methode der Laseroperation gegen Weit-, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung namens LASIK wird die Hornhautlamelle mit einem mechanischen Werkzeug geschnitten und aufgeklappt. Bei dieser ausgesprochen sicheren Behandlungsmethode treten nur in sehr wenigen Fällen Komplikationen auf. Wenn es aber zu Schwierigkeiten kommt, resultieren sie meist aus einem fehlerhaften Schnitt an der Hornhautlamelle, dem so genannten Flapschnitt. Dieser erfordert vom Behandler allergrößte Sorgfalt, und ein falscher Schnitt lässt sich nicht mehr reparieren.
Bei der Femto-Lasik wird auch der mechanische Eingriff durch den Einsatz eines so genannten Femtosekundenlasers ersetzt. Der Laser füllt die Hornhaut mit Bläschen, die bewirken, dass sich die obere Hornhautschicht von der unteren löst. Der Behandler kann die Verteilung der Bläschen beobachten und im Falle einer fehlerhaften Positionierung schnell den Prozess stoppen und an anderer Stelle erneut einleiten, bevor sich die Hornhautschicht vollständig abgelöst hat. Durch diese Methode werden nicht nur die restlichen Risiken fehlerhafter Schnitte vermieden, sondern sie ist auch unschädlicher für die Hornhaut. Auch diejenigen Patienten, für die die klassische Lasik-Methode nicht in Betracht kommt, weil sie etwa zu dünne Hornhaut oder zu schwerwiegende Sehstörungen haben, können mit der Femto-Lasik behandelt werden.
Die Technik lässt schließlich erheblich präziseres Arbeiten zu als mechanische Methoden.
Der Femtosekundenlaser wurde 2001 in den USA entwickelt und dort schon in über 200.000 Eingriffen erprobt. Seit dem Jahr 2004 wird er auch in Europa verwendet, wobei nachteilige Wirkungen oder Risiken sich bisher nicht offenbart haben.
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